Linux oder Windows

 

 
 

Linux oder Windows

Welches System sollte man denn nun benutzen?

Die Windows-Familie schließt Linux aus

Artikel aus IT Week Ausgabe 28.04.2005
Autor: Martin Courtney


Jeder Standard ist besser als überhaupt kein Standard - das ist das Mantra vieler Veteranen in der Technik-Industrie, und sie haben das durch bittere Erfahrungen lernen müssen. Und ganz gleich, wie sehr man vielleicht die Sicherheitslücken, die überflüssigen Funktionen und die allgemeine Unzuverlässigkeit hasst: das ist zumindest ein Vorteil, wenn man Windows auf dem PC hat.

Da Windows das Standard-Betriebssystem ist, das auf der großen Mehrheit von PCs und Laptops installiert ist, egal ob für den Büroeinsatz oder für die private Nutzung, weiß buchstäblich jeder Beschäftigte auf der Welt bereits, wie man es mit einem gewissen Grad von Kompetenz benutzt. Das bedeutet außerdem, dass Schulungskosten entweder minimal sind oder nicht auftauchen.

Die Allgegenwart von Windows macht es auch zum Hauptziel von Software-Entwicklern. Daher kann jeder IT-Manager, der nach einer neuen Anwendung sucht, ziemlich sicher sein, dass man mit dem Einsatz von Windows auch diejenigen Tools in die Hände bekommt, die man sucht, und dass es bei ihrer Installation und dem Support kaum Probleme geben wird.

Auch wenn ein beiläufiger Beobachter lieber den Underdog unterstützen würde und darauf hofft, dass Linux eine signifikante Bresche in den Marktanteil von Microsoft bei Desktop-PCs und Workstations schlagen könnte, ergibt das alles zusammen gute Gründe für die Annahme, dass die Open-Source-Plattform weiterhin einen zähen Aufstiegskampf vor sich hat.

Novell hat zum ersten Mal vor vier Jahren sein Gewicht für Linux in die Waagschale geworfen, aber der Netzwerk-Spezialist hat inzwischen sein Portfolio erweitert und bietet Linux-Desktop-Pakete sowohl für kleine als auch für große Unternehmen an sowie als Open-Source-Server-Plattform, die der einst mächtigen Netware Konkurrenz machen soll.

Linux in Server-Betriebssysteme einzubauen, die direkt nur von erfahrenem IT-Personal benutzt werden, ist die eine Sache, da dieser Benutzertypus im allgemeinen aufgeschlossener dafür ist, neue Technologien auszuprobieren. Aber die Einführung von Linux und Linux-basierten Anwendungen auf den Desktop-PCs der Mitarbeiter, die den größten Teil ihrer Arbeitszeit über Windows benutzt haben, ist etwas ganz anderes.

„Was man an einem Linux-Desktop-Paket spart, muss man mit den Kosten für Schulung und jeglichen Effizienzverlust gegenrechnen.“

Alles, was ein Linux-Desktop-Paket im vergleich zu Windows an Geld sparen hilft, wenn es um Lizenzen und Betreuung geht, muss den Kosten gegenüber gestellt werden, die für die Schulung von Mitarbeitern in dem neuen Betriebssystem und der dazugehörigen Software entstehen.

Außerdem wird die Unternehmenseffizienz unvermeidbar dadurch vermindert, dass die Mitarbeiter sich anstrengen müssen, die neue Plattform in den Griff zu bekommen. Auch das muss in Rechnung gestellt werden.

Und schließlich stellt sich die Frage, ob die spezielle Software, die viele große Organisationen oft benötigen, überhaupt für Linux erhältlich ist. Allerdings versuchte die Open-Source-Community, Entwickler dazu zu ermutigen, mehr Linux-Software zu produzieren, um diesen Nachteil zu beheben.

Novell für seinen Teil gewährt den Entwicklern Zugang zu seinem Distributions-Channel, was es ihnen ermöglichen soll, fertige Linux-Open-Source-Anwendungen leichter und billiger auf den Markt zu bringen.

Wie sehr das dazu beitragen wird, dass sich der Glaube an Open Source verbreitet, wird nur die Zeit zeigen. Abgesehen von den Windows-Fanatikern werden es die meisten Computer-Nutzer zumindest begrüßen, wenn von der Seitenlinie ein Herausforderer auftaucht.

 

Und schon wieder sind meine Daten weg, alle meine persönlichen Bilder und was weis ich alles….nichts mehr da nur noch Windows und ich dachte man könnte es einfach so überinstallieren?
Ich will jetzt Linux, das soll ja stabil laufen und einfacher sein!

So in etwa las ich einen Beitrag in einem Linuxforum und andere unschöne Dinge!

Also man installiert kein System, ob nun Windows oder Linux, einfach mal so über das andere ohne vorher gewisse Sicherungen von den eigenen Daten zu machen.
Auch wenn es sich immer einfach anhört, aber nicht nur Windows stellt nach einer Neuinstallation eine neutrale jungfräuliche Umgebung her in der man von neuem beginnt.
Auch Linux vernichtet das mühsam erarbeitet schnell ist nur leider nicht mehr so schnell herstellbar wie Windows.
Wenn unter Linux erstmal ein Fehler ist und man nicht der Krack ist, der auf der Shellebenne (vergleichbar dem DOS-Fenster) geboren ist sieht man recht alt aus und nix geht mehr.
Wo sind dann die Leute die einem weiter helfen??? kein As hat dann Linux oder die Erfahrungen die man braucht.
Die richtigen Leute die es können helfen einem nicht weil sie Geld verdienen wollen.
Also was dann??????
Unter Windows findet man immer mal einen der einem helfen kann, meist hilft eine Reparatur unter den NT-Systemen über die WinCD und schon geht die Kiste wieder.

Ich hasse Windows weil es nie richtig ausgereift ist und immer größer wird. Aber es läuft und erkennt auch meine ganze Hardware! Linux steigt ja schon bei einigen einfachen USB-Mäusen aus und verlangt das man gleich ein Treiber neu programmieren kann.....WER KANN DEN DAS SCHON!

Aber ändert sich Linux nicht auch am laufenden Band???
6.1 / 6.2.....7.0/ 7.1/7.2....8.0/8.1
welches sollte man denn nun kaufen, ach ja kaufen!
Wie war das mit dem freien und gewollten kopieren, ja wer hat den nun die CD´s die ich dann kopieren kann...keiner !
Also wieder Geld rausschmeißen das in der heutigen Zeit eh knapp ist und dann ärgern weil 3 Wochen später schon wieder ne andere Version draußen ist.

SUSE finde ich als Admin und Webmaster lächerlich.
OK, für einen Server ist das ein feines System denn es läuft schnell und stabil (wenn es dann läuft) in der Shellebenne, aber wehe dem man benutzt die Grafische Oberfläche......
Man ist das ein scheiß, das stürzt ja noch öfter ab als Windows 98!!!!!
Und woher bekomme ich genau die vielen Programme die es schon unter Windows gibt, nix, nannte, nur solch Abklatsch.
Was ist mit NTFS, schon seit NT 4.0 Standart und verdammt schnell und sicher..... Nix da SUSE hat noch den schon veralteten Standart von FAT 32 (wer will denn so etwas noch haben)
HE, Ich hab ein Athlon XP 2400 mit ner schönen GeForce 4 Grafikkarte mit 128 MB DDRAM und was nützt mir das wenn SUSE den ganzen schmarn nicht mal erkennt? Was soll den erst ein Besitzer eines AMD 64 sagen oder gar ein LAPTOP- Besitzer im integrierten Gigabit LAN und WLAN ? Da gibt es denn auf gar keinen Fall irgendein Treiber für LINUX!
Wozu brauche ich eine super Grafikkarte wenn sie nicht mal erkannt wird, was soll ich mit Standart VGA wenn ich Open GL möchte??
Win XP erkennt den Dreck sofort.

HE da gibt es ja noch das neue Mandrake 9.1...ist inzwischen durch 10.0 überholt, aber das bringt auch nix..............
super, jetzt kommt LINUX langsam mal aus Tasche und bringt ein System raus was auch neue Rechner unterstützt. )
Aber jetzt kommt der Haken.....
Ich will ein Linux Mandrake 9.1 in Deutsch kaufen so wie es angepriesen wird, es gibt aber nur 9.0 zum bestellen.....was soll der Mist.(18,April 2003

Ich habe mir das Mandrake 9.2 geladen und werde es testen.....Bericht folgt

Bericht Mandrake April 2005

Wier haben die verschiedennen Mandrake Versionen getestet und sind zu dem Resultat gekommen das es nicht so kompatibel ist in Bezug auf Hardwareerkennung wie das bekannte SUSE. Es erkennt zwar einige Grafikkarten besser als SUSE, macht aber dann an anderer Stelle genug Ärger um mal wieder seine Zeit unsinnig für installationen zu verschwenden. Wenn es dann läuft und man die HArdware dem System angepasst hat, will man den Rechner nicht mehr haben, denn alles was ihn interessant gemacht hat ist nun ohne Funktion. Warum also eine stromfressende Kiste rumzustehen haben, mit der man im großen und ganzen nur surfen kann ohne Gleich Unterricht im Umgang mit LINUX zu nehmen. Firewall....

Das ist eine schöne Sache wenn jemand einem erklärt wie diese konfiguriert wird.

Im Gegensatz zu Windowssystemen ist hier alles dicht und nichts geht rein oder raus, leider auch das nicht was rein oder raus soll. Da hilft auch kein Fenster was einen Fragt ob diese Programm raus darf. Nein man muß sich hier schon in den Ports auskennen und genau wissen welches Programm welche Ports nutzt. HAt man das getan ist man fast unangreifbar, leider auch sehr unflexibel. In der Zeit wo man die Firewall unter LINUX fertig und gut funktionsfähig konfigurirt hat ist man mit dem eigentlichen Arbeiten unter Windows schon fertig und hat Freizeit LOL.

Und der nächste Haken...da wird darüber geredet das es die Firma bald nicht mehr gibt, die Mandrake gemacht hat...was denn nun? >> scheint ja doch noch da zu sein, sonst würde es ja Mandrake 9.2 nicht geben ;-)

Also doch nicht kaufen, abwarten und weiter machen mit Windows XP, das läuft wenigstens.
Aber bitte nicht diese bekloppte Homeedition wo man nach einem kleinen Wechsel der Hardware gleich eine neue Regestriernummer braucht. Nur die Professional und dann nur eine Kopie mit der Nummer die fast jeder hat, denn wer zahlt schon für ein System das noch nicht fertig ist und immer wieder kleine bis sehr große Macken aufweist.

Mir schauert es schon jetzt, wenn ich an das Win XP 64 und Win 2000 64 denke. Sollte ja auch schon vor Monaten raus kommen....aber immer nur "wird verschoben" APRIL 2005.....Nun ist es schon einige Monate raus und taugt leider nichts, weil die Programme dazu fehlen. Noch viel schlimmer ist das es keine dazu passenden Virusprogramme oder eine funktionsfähige Firewal gibt. Wer will den schon seine hart erarbeiteten Daten einfach so frei ins Netz stellen? Ich habe es inzwischen aufgegeben kostbare Zeit mit irgendeiner unausgereiften Linuxversion zu verschwenden, denn in der Zeit wo ich Funktionsfähigkeit des Systems erlerne fehlt mir dann wenn ich mit dem Rechner auch arbeiten möchte. Das was ich machen möchte geht nicht und was ich machen könnte brauche ich nicht. Die Zeit bezahlt mir keiner die ich nutzlos vor den Problemen mit einem Linuxsystem sitze und zähneknirschend versuche irgendein neuartiges Giganetz oder WLAN einzubinden. Das funktioniert ja eh wieder nicht oder nur zum Teil. Um die ganze Fähigkeit der Hardware für das Jahr 2005 und nicht die von 1998 ausnutzen zu können fahre ich den Rechner dann doch lieber mit Win XP Prof.

Webmaster und Administrator 03.Februar 2004

     

29.April 2005

Webmaster W.Schmidt